Solingen AKTIV, Gabi Gärtner, 15.3.12
Redebeitrag zum Top 12. "Stärkungspakt Stadtfinanzen"
Solingen AKTIV unterstützt, dass die Konsolidierungshilfe des Landes NRW aus dem "Stärkungspakt Stadtfinanzen" beantragt wird. Es ist gut, dass die bisherige Landesregierung überhaupt einmal mit Hilfen für die Kommunen begonnen hat – auch wenn wir ihn für völlig unzureichend halten. Vom ersten Paket bekamen nur 10% der Kommunen etwas ab.
Solingen AKTIV lehnt allerdings ausdrücklich das offene Erpressungsmanöver des Landes durch den Stärkungspakt ab: Denn das Geld gibt es nur als Gegenleistung für einen radikalen Haushaltssanierungsplan - also ein verschärftes Haushaltssicherungskonzept bis zum Jahr 2021. Das wird allerdings heute nicht beschlossen, weshalb wir heute, wo es um den Antrag auf Finanzhilfen geht - zustimmen können. Wir fordern von der neuen Landesregierung, diese Erpressung zurückzunehmen und die Gelder ohne Bedingungen und Daumenschrauben den Kommunen zur Verfügung zu stellen. Es kann nicht sein, dass „Hilfe“ – und um nichts anderes geht es ja eigentlich – damit verbunden wird, die Kommunen und ihre Ausgaben – v.a. die freiwilligen und sozialen – einem noch schärferen Aufsichtsregime zu unterwerfen.
Solingen AKTIV, 15.12.2011
Gabi Gärtner
1. Entwicklung der Kommunalkredite für die Stadt Solingen (Nachfrage bezüglich der Informationsvorlage zu den Stadtfinanzen, die auch auf dieses Thema eingeht)
In den Medien wird zunehmend über Einschränkungen bzw. Verteuerungen bei der Kreditvergabe gegenüber Kommunen berichtet. So schreibt z.B. „die ZEIT“ am 29.11.11: „All die Hilfen könnten jedoch verpuffen, wenn die Zeit der billigen Kommunalkredite zu Ende geht, wofür einiges spricht. Bislang zahlen Kommunen oft weit unter zwei Prozent Zinsen auf ihre Kassenkredite. Das liegt vor allem daran, dass die Kommunaldarlehen nicht mit Eigenkapital der Banken unterlegt sein müssen. Das aber werde sich ändern, wenn neue Regeln für die Banken in Kraft treten, die auch schärfere Vorschriften für die Kreditvergabe vorsehen, sagt Helmut Dedy vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. »Basel III« heißt das gefürchtete Regelwerk. In Basel, bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, haben es die Chefs von Notenbanken und Finanzaufsehern aus 27 Ländern beschlossen, es hat für die Banken weltweit Gültigkeit. Sie sollen für Notsituationen wie Wirtschafts- und Finanzkrisen größere Kapitalreserven bilden. Auch Kommunalkredite müssten dann mit Eigenkapital abgesichert sein – was sie teurer machen wird. Die Kreditverweigerung der WL-Bank in Münster wertet Dedy als Vorboten der härteren Zeiten. Am Ende könnte der Essener Kämmerer Klieve widerlegt werden, der meint, eine Kommune könne nicht pleitegehen.“
Frage: Gibt es bereits Auswirkungen auf die Stadt Solingen? (Verteuerung der Kredite, Verweigerung von Krediten?)
Solingen AKTIV, 15.12.2011
Gabi Gärtner
1. Entwicklung der Kommunalkredite für die Stadt Solingen (Nachfrage bezüglich der Informationsvorlage zu den Stadtfinanzen, die auch auf dieses Thema eingeht)
In den Medien wird zunehmend über Einschränkungen bzw. Verteuerungen bei der Kreditvergabe gegenüber Kommunen berichtet. So schreibt z.B. „die ZEIT“ am 29.11.11: „All die Hilfen könnten jedoch verpuffen, wenn die Zeit der billigen Kommunalkredite zu Ende geht, wofür einiges spricht. Bislang zahlen Kommunen oft weit unter zwei Prozent Zinsen auf ihre Kassenkredite. Das liegt vor allem daran, dass die Kommunaldarlehen nicht mit Eigenkapital der Banken unterlegt sein müssen. Das aber werde sich ändern, wenn neue Regeln für die Banken in Kraft treten, die auch schärfere Vorschriften für die Kreditvergabe vorsehen, sagt Helmut Dedy vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. »Basel III« heißt das gefürchtete Regelwerk. In Basel, bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, haben es die Chefs von Notenbanken und Finanzaufsehern aus 27 Ländern beschlossen, es hat für die Banken weltweit Gültigkeit. Sie sollen für Notsituationen wie Wirtschafts- und Finanzkrisen größere Kapitalreserven bilden. Auch Kommunalkredite müssten dann mit Eigenkapital abgesichert sein – was sie teurer machen wird. Die Kreditverweigerung der WL-Bank in Münster wertet Dedy als Vorboten der härteren Zeiten. Am Ende könnte der Essener Kämmerer Klieve widerlegt werden, der meint, eine Kommune könne nicht pleitegehen.“
Frage: Gibt es bereits Auswirkungen auf die Stadt Solingen? (Verteuerung der Kredite, Verweigerung von Krediten?)
Beitrag zur Ratssitzung 15.12.2011
zum Tagesordnungspunkt 8.
Bestandsaufnahme Anteilsverkauf/Alternativbetrachtung Stadtwerke Solingen GmbH, Drucksache Nr. 1650
Solingen AKTIV wird gegen die Vorlage der Verwaltung stimmen, ist gegen eine weitere Zusammenarbeit mit der MVV und für eine vorbehaltlose Prüfung der Rekommunalisierung der Stadtwerke und Suche anderer, z.B. auch kommunaler Partner.
Ich möchte zunächst auf die Frage der „Wirtschaftlichkeit“ eingehen.
In der Antwort der Stadt Solingen auf die Bürgeranfragen der Initiative „Solingen gehört uns“ zur Vertragsverlängerung mit der MVV - nachzulesen im Internet seit dem 12. Dezember – wird zur Frage der Wirtschaftlichkeit des Anteilsverkaufs behauptet:
Der Verkaufserlös hätte in den ersten sieben Jahren einen Vorteil von insgesamt 3,76 Millionen € gebracht. Mit dieser Milchmädchenrechnung vergleichen Sie nur den Zinsertrag aus dem Verkaufserlös mit dem fiktiven Gewinn aus dieser Geldanlage ohne Verkauf.
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02.05.2012, 19.00 Uhr Stammtisch Solingen Aktiv Wir "reisen" in die Karibik. Wir bitten euch ins neu eröffnete Restaurant La Habana Lounge (früher La Diva) Bergstr. 34 Essen ist möglich aber nicht Pflicht. --------------------------------- |





