AUF Solingen
 

Die Zeit

In der überregionalen bekannten Wochenzeitung DIE ZEIT wurde über SOLINGEN AKTIV berichtet:

"Basel III" heißt das gefürchtete Regelwerk

Eine Handvoll Mitglieder hat sich zu diesem Gespräch eingefunden, man sitzt um einen runden Tisch, es gibt Kaffee und belegte Brötchen. Sie seien, was ihre politische Herkunft angeht, ein bunter Haufen, erklärt die 63-jährige Lehrerin Regine Weiß, sie selbst sei eine enttäuschte ehemalige Sozialdemokratin. Der 75-jährige pensionierte Busfahrer Horst Müller sagt, er sei immer nur Gewerkschafter gewesen, nie in einer Partei, was für die meisten Mitglieder zutreffe. Zwei Aktivisten, darunter ihr derzeit einziges Ratsmitglied, gehören der Marxistisch-Leninistischen Partei an.

Einfache Menschen mit wenig Geld wie sie, sagt die 57-jährige Bürokauffrau Margarete Plag, brauchten eine funktionierende Stadt – Menschen, die kein Auto haben und darauf angewiesen sind, dass regelmäßig Busse fahren. Doch der Busfahrplan sei ausgedünnt worden, sagt sie. Schon um halb zehn abends beginne der Nachtfahrplan. Dann fahre ein einziger Bus quer durch die ganze Stadt, was ziemlich lange dauere. Solingens Stadtteile liegen weit auseinander.

Schichtarbeiter seien besonders betroffen, und davon gibt es bei den Autozulieferern oder in den Klingen- und Messerfabriken viele. Sie habe ihren Sohn schon mehrmals von der Spätschicht abgeholt, sagt Regine Weiß: »Er hätte sonst eine Stunde auf den Nachtbus warten und dann noch eineinhalb Stunden durch die Stadt gondeln müssen.«

Auf der anderen Seite werfe die Stadt privaten Investoren ihr knappes Geld hinterher, kritisiert die »Solingen aktiv«-Gruppe. So hätten die Stadtwerke seit 2006 über zehn Millionen Euro an die Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (MVV) abgeführt. Die MVV ist zur Hälfte Anteilseigner der Stadtwerke und erhält jedes Jahr die Hälfte des Gewinns. Die Stadt behält die andere Gewinnhälfte und muss davon das Defizit des öffentlichen Nahverkehrs ausgleichen. Oft reicht der Gewinn nicht, dann muss dafür zusätzlich ein Kredit aufgenommen werden. Das Schlimme sei, sagt Regine Weiß, dass solche hausgemachte Geldverschwendung von den Bürgern kaum noch wahrgenommen werde angesichts der explodierenden Verschuldung.

 

Wer mehr lesen möchte findet den ganzen Artikel hier:

 

http://www.zeit.de/2011/48/Kommunalfinanzen/seite-4

Aktuelles Stammtisch von SOLINGEN AKTIV
02.05.2012, 19.00 Uhr
Stammtisch Solingen Aktiv

Wir "reisen" in die Karibik.
Wir bitten euch ins neu eröffnete Restaurant

La Habana Lounge

(früher La Diva)

Bergstr. 34
42651 Solingen


Essen ist möglich aber nicht Pflicht.

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